Der Tunesische Dinar wird im Ausland nicht gehandelt. Sie können ihn weder vorhalten noch im Voraus kaufen — die Umrechnung findet ausschließlich im Land statt, über autorisierte Banken und unter Aufsicht der Devisenkontrolle. Für Sie heißt das: Sie senden Euro, und der Kurs, zu dem daraus Dinar werden, wird auf der anderen Seite festgelegt.
Was Sie steuern können, ist der Euro-seitige Teil: der Referenzkurs, zu dem Ihr Anbieter abrechnet, die Zahl der Zwischenstationen und die Gebühr je Vorgang. Fragen Sie Ihren Hotelpartner nach dem gutgeschriebenen Dinar-Betrag und rechnen Sie einmal nach.
Im tunesischen Hotelgeschäft sind Vorauszahlungen vor Saisonbeginn üblich — teils als Anzahlung auf Kontingente, teils als Vorfinanzierung des Hauses. Damit tragen Sie zwei Risiken gleichzeitig: das wirtschaftliche Risiko des Partners und die Kursentwicklung bis zur tatsächlichen Nutzung.
Wer Vorauszahlungen leistet, sollte den Euro-Betrag zum Zeitpunkt der Kontrahierung festschreiben und ihn nicht dem Zufall überlassen.