Ihr Lieferant kalkuliert seine Kosten in Baht: Löhne, Rohstoffe, Energie. Fakturiert er in Dollar, muss er einen Kurs annehmen — und weil er nicht wissen kann, wo der in 60 Tagen steht, rechnet er einen Sicherheitsaufschlag ein. Sie bezahlen also den Puffer eines anderen für ein Risiko, das entsteht, weil nicht in der Währung abgerechnet wird, in der gewirtschaftet wird.
Ein Angebot in THB einzuholen kostet eine E-Mail. Die Differenz zwischen beiden Angeboten ist die genaueste Messung Ihrer Währungskosten, die Sie ohne Bankdaten bekommen können.
Technisch ist Thailand gut angebunden; Gutschriften am nächsten Werktag sind machbar. Verzögerungen entstehen fast immer aus zwei Gründen: abweichende Empfängernamen (lateinische Umschrift versus Registereintrag) und fehlender Rechnungsbezug im Verwendungszweck. Beides lässt sich vor dem Absenden prüfen — danach kostet es Tage.