Thailändische Incoming-Agenturen stellen deutschen Veranstaltern oft in US-Dollar Rechnung. Damit entstehen zwei Umrechnungen: Sie tauschen Euro in Dollar, Ihr Partner tauscht Dollar in Baht — und weil er das Kursrisiko dazwischen nicht tragen will, ist ein Aufschlag bereits in seinen Raten enthalten.
Ein Vergleichsangebot in Baht kostet eine E-Mail und zeigt die Differenz auf den Cent. In einem Geschäft, in dem um Zimmerraten von wenigen Dollar verhandelt wird, ist das häufig der größere Posten als die eigentliche Ratenverhandlung.
Zwischen November und April verdichten sich Anzahlungen, Restzahlungen und laufende Abrechnungen auf wenige Monate. Genau dann fallen fixe Gebühren je Zahlung am stärksten ins Gewicht — und genau dann hat niemand Zeit, mit der Bank über Konditionen zu sprechen.
Für Rundreiseprogramme kommt hinzu, dass viele kleine Leistungsträger direkt bezahlt werden: Guides, Bootsbetreiber, Restaurants, Nationalpark-Eintritte. Bei solchen Beträgen ist die Gebührenquote je Vorgang der entscheidende Kostenfaktor.